Ausbildungsmarkt: Was bringt die Zukunft?

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Es hat eine Trendwende auf dem Ausbildungsmarkt stattgefunden, in relativer Stille geschah das in vergangenem Jahr. 2009 gingen z.B. in Frankfurt nur 58 Bewerber leer aus – 594 Stellen blieben dafür unbesetzt. Und das ist ein Trend, der sich angesichts des demographischen Wandeln noch verstärken könnte.

Eine älter werdende Gesellschaft hat auch ihre guten Seiten. Denn sie führt zu einem Wandel am Arbeitsmarkt – immer mehr Menschen scheiden aus dem Erwerbsleben aus und machen Platz für Jüngere. Potenziell sind also mehr Arbeitsplätze vorhanden. Bis zum Jahr 2025 könnte die Arbeitslosenzahl so auf 1,5 Millionen sinken.

Aber gleichzeitg gibt es immer weniger Arbeitnehmer, die in der Lage sind, die Stellen zu besetzen. Denn es hapert an der Qualifikation. Auf dem Aubildungsmarkt macht sich das schon deutlich bemerkbar. Nach Jahren der Lehrstellennot wird es für Betriebe zunehmend schwieriger, Nachwuchs zu finden. So nehmen Handwerksbetriebe geeignete Bewerber inzwischen auch dann mit Kusshand, wenn dessen Zeugnis nicht mit guten Noten überzeugt.

Die folgen einer alternden Gesellschaft

Und auch auf dem Arbeitsmarkt hinterlässt der demographische Wandel schon Spuren. Würden nicht immer mehr ältere Arbeitnehmer in Rente gehen und Stelle frei machen, hätte sich die Finanzkriese in den Arbeitslosenzahlen weit deutlicher bemerkbar gemacht.

Doch die zunächst positiven Erscheinugne könnten sich zu einem Desaster ausweiten – wenn es nicht gelingt Arbeitslose und Jugendliche für Jobs fit zu machen, die in der Zukunft gefragt sind.

Dann sähe es im Jahr 2025 weniger rosig aus: Es würden Millionen Fachkräfte fehlen, anderseits würden aber auch Millionen schlecht ausgebildeter Menschen ohne Beschäftigung.

Auf dem Frankfurter Arbeitsmarkt sind es z.B. insgesamt 500 Ausbildungplätze, die für Bewerber offen stehen. Kaufmann oder Kauffrau für Bürokommunikation ist 79 Mal im Angebot, verschiedene Fachinformatiker werden insgesamt 71 mal gesucht und zum Koch kann man sich auf etwa 25 Stellenausbilden lassen.

Es bieten sich aber auch viele Neue Berufe an, mit denen die Jugendlichen zunächst nicht viel anfangen können. Dialogmerketing ist so ein Beruf, dahinter verbirgt sich die Arbeit im Callcenter, oder auch Kaufmann für Freizeit und Touristik.

Es gibt sie also, die Chancen für junge Menschen.

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