Lebenslanges Lernen durch Fernlernen

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Die Fernlernenden, männlich wie weiblich, tragen in einem großen Maße dazu bei, dass das lebenslange Lernen in Deutschland realisiert wird. Dieser Meinung ist der parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Forschung, Thomas Rachel. Am Dienstag übergab er in Berlin den diesjährigen Studienpreis des Forum DistancE-Learning. Seitens dieses Verbandes werden die Preisträgerinnen und Preisträger für die jeweils erfolgreichste Teilnahme in den verschiedenen Sparten des Fernlernens ausgezeichnet.

Rachel sagt weiter, dass das Fernlernen durch seine Flexibilität eine wichtige Brücke schlägt zwischen den Ansätzen des formalen, non-formalen und informellen Lernens zwischen Theorie und Praxis. Diese Entwicklung müsse in jedem Fall gestärkt werden. Die Bundesregierung hat mit der Qualifizierungsinitiative das Ziel erklärt, dass bis zum Jahr 2015 die formale Beteiligung an Weiterbildungen auf 50 Prozent gesteigert werden soll. Die Quote lag im Jahr 2006 bei 43 Prozent. Im Kontext der gesamten Weiterbildungen gesehen spielt das Fernlernen mit rund 350 000 Lernenden eine relativ geringe Rolle, doch die Zuwachsraten der Beteiligten an dieser Lernform sind enorm. In Deutschland hat sich die Zahl seit dem Jahr 2002 nahezu verdoppelt.

Aufmerksam gemacht wird durch den Preis auf das Fernstudium, Fernunterricht und E-Learning. Mit diesem Preis werden die Anstrengungen und Leistungen, die jede Preisträgerin und Preisträger mit in das Fernlernen einbringt lebendig werden. Dieser dokumentiert, dass das Lernen die berufliche und die persönliche Entwicklung voran bringt und das Lernen gleichzeitig auch Arbeit und Spaß bedeuten kann.

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